Niederschläge bei Gewittern

Niederschläge bei Gewittern

Regen



Regen ist der bekannteste Niederschlag bei einem Gewitter. In Verbindung mit Gewittern ist dieser häufig sehr stark und kann in kürzester Zeit zu Überschwemmungen führen. Oft sind bei einem Gewitter schon bis zu 30 mm Niederschlag zusammengekommen. Nach langen Trockenperioden im Sommer kann Gewitterregen den Pflanzen sehr gut tun. Der Regen kommt bei den kräftigen Gewittern in dicken Tropfen (Platzregen) vom Himmel.


Starkregen bei einem Gewitter


Regenfallstreifen




Hagel

Hagel tritt sehr häufig bei Kaltfrontgewittern und bei Superzellen auf. Erkennbar ist er an den graugrün gefärbten Fallstreifen. Hagel entsteht, wenn Regentropfen durch Aufwinde in große Höhen transportiert werden. Dann gefriert der Regentropfen zu einem Eiskorn. Es fällt hinab und stößt dabei auf andere Wassertropfen, die am Eiskorn gefrieren. Es wird erneut heraufgeweht und wächst erneut. Dieser Vorgang kann sich viele Male wiederholen. Meist schmilzt das Hagelkorn beim Herunterfallen soweit ab, das es nur in Erbsengröße auf der Erde ankommt. Einige erreichen den Erdboden jedoch in Golfballgröße und richten großen Schaden an.
Wenn es im Sommer gehagelt hat, bildet sich oft Bodennebel, der so genannte Advektionsnebel, da feuchtwarme Luft über einen kalten Untergrund strömt.




Hagelfallstreifen




Schnee

Bei einem Wintergewitter kommt es häufig zu starken Schneefällen, die in kurzer Zeit 25cm Schnee bringen können. Sie treten in Verbindung mit einer Kaltfront auf, dabei kann die Temperatur in kurzer Zeit in den Frostbereich sinken.
Wintergewitter sind meist sehr blitzschwach, oft sind es Wolkenblitze.


Schneesturm bei einem Wintergewitter am 04. 03. 2006