Hochdruckgebiet



Ein Hoch ist ein Gebiet mit mohem Luftdruck.Die Wolken lösen sich durch die absinkende Luft auf. Da das Hochdruckgebiet ein wolkenarmes Druckgebilde ist, fällt die Spiralstruktur der Windbewegung auf Satellitenfotos nicht auf. Der Drehsinn ist auf der Nordhalbkugel der Erde im Uhrzeigersinn (antizyklonal). Die Luftmasse eines Hochdruckgebiets ist in der Regel einheitlich. Der Bodenwind weht als Folge der Bodenreibung in Spiralbahnen gegen den tiefen Druck hin. Die Luft "fließt" also aus dem Hochdruckkern hinaus: die Luftmasse sinkt langsam ab, erwärmt sich dabei, was wiederum zur Wolkenauflösung führt. Die meisten Hochdruckgebiete bestehen aus Warmluft. Die Temperaturabnahme mit der Höhe ist also deutlich geringer als in Tiefdruckgebieten. Daran ändert auch die Tatsache nichts, dass die Temperaturen nahe dem Boden im wolkenlosen Hoch im Sommer heiß und im Winter kalt sind. Der Aufbau eines Hochdruckgebiets geschieht sehr langsam. In den Subtropen gibt es die dauerhaftesten Hochdruckgebiete. Der subtropische Hochdruckgürtel ist von großem Einfluss auf das Wettergeschehen in Europa. Außer den großräum igen Hochdruckgebieten gibt es "Keile hohen Drucks" zwischen aufeinander folgenden Tiefdruckgebieten. Auslösendes Moment hierfür ist Kaltluft, die auf der Rückseite des ostwärts wandernden Tiefs einströmt. Ihre Ausdehnung in die Höhe ist gering und dementsprechend auch ihr wetterbestimmender Einfluss.