Gewittererkennung



An manchen heißen Sommertagen kann man beobachten, wie sich in wenigen Stunden hohe Haufenwolken bilden. Dies geschieht vor allem im Frühsommer. Sie wachsen zu sogenannten Gewittertürmen heran, die man Cumulonimbus nennt. Sie haben eine blumenkohlähnliche Gestalt. Diese Wolken können bis zu 10 km hoch werden. Unten sind sie gewöhnlich flach, jedoch quellen sie stark auf. Der obere Teil des Gewitterturms gleicht einem Amboß. Wenn man von einem Gewitter weit weg ist, sieht dieser Amboß faserig und verweht aus. Wenn man sich dem Gewitter nährt, wird der Himmel zunehmend bedeckt. Sobald sich ein Gewitter nährt, kommen stürmische Böen auf.Oft gibt es vor einer Gewitterzelle auch eine sogenannte Böenwalze (Shelf-Cloud). Sie entsteht durch herabfallende Kaltluft aus der Zelle selbst. Die Kaltluft schiebt die warme Luft nach oben. Hinter der Böenwalze ist eine dichte Niederschlagswand zu erkennen. Vor dieser Niederschlagswand gibt es ständig Wolken-und Erdblitze. Sobald die Böenwalze einen Standort überquert, kommt es zu Sturm-und Orkanböen. Kurz dannach kommt ein heftiger Wolkenbruch oder auch Hagelschlag auf. Wenn es im Winter zu einem Gewitter kommt, ist meist mit starkem Schneetreiben zu rechnen.


Ein ausgewachsender Cumulonimbus mit Eisschirm




Frisch entstandene Gewitterzelle am 12. Mai 2006


Eisschirm einer Gewiterzelle am 05. 07. 2006


Sieht man eine solche Obergrenze, muss
mit starken Gewittern
gerechnet werden


Böenwalze bei einem Gewiter
am 30. 07. 2006