Hurrikane


Hurrikane entstehen über mindestens 25,5°C warmen Wasser vor der Küste Afrikas.  Ein paar Gewitterzellen, die sich über dem warmen Meer bilden, kommen in dieser Gegend häufig vor. Wenn ein paar dieser Zellen zusammenwachsen, bildet sich eine tropische Depression. Der Wind erreicht Geschwindigkeiten von 62km/h. Aufgrund der Corioliskraft beginnt das System zu rotieren und Schauer und Gewitter konzentrieren sich auf ein Zentrum. In diesen rotierenden System, steigt die Luft gegen den Uhrzeigersinn auf und wird oben wieder ausgestoßen. Durch diesen Vorgang wird immer mehr Luft angesaugt und der Luftdruck fällt immer weiter ab. Folglich nimmt die Windgeschwindigkeit immer weiter zu. Wenn der Wind Geschwindigkeiten zwischen 62 und 119 km/h hat, wird von einem tropischen Sturm gesprochen. Ist die mittlere Windgeschwindigkeit stärker als 120 km/h, ist Hurrikanstärke erreicht. Der Hurrikan hat einen Durchmesser von 300-600km. Wenn der Hurrikan stärker wird, bildet sich das wolkenfreie und windstille "Auge" aus. Hier sinkt die Luft, die rund um das Auge durch Konvektion aufsteigt, zu Boden. Dadurch können sich keine Wolken bilden. Das Auge hat einen Durchmesser von ca 30 km. Die stärksten Hurrikane können Windgeschwindigkeiten von über 300 km/h erreichen. Die Wolken um das Zentrum können eine vertikale Ausdehnung von 8-12 km haben. Um dem Auge herum befindet sich die sogenannte "eyewall", das ist der Ring mit den höchsten Windgeschwindigkeiten und den stärksten Regenfällen. Es ist der gefährlichste Bereich im Hurrikan. Im sogenannten "Graben" des Hurrikans fällt nur wenig Regen. Es ist die Zone zwischen dem "eyewall" und einem Regenband.
In Asien werden Hurrikane als Taifune und in Australien als Willy-Willies bezeichnet.



Sonstige Links zu tropischen Wirbelstürmen:
-National Hurrikan Center
-Hurricanehunters
-Hurrikanseite von Thomas Sävert


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by Tobias Pesch